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Schulsozialarbeit

Manuela Schmidt

Manuela Schmidt

Liebe Eltern,

häufig haben Kinder Probleme und Sorgen, die sie bedrücken: Probleme in der Schule, mit Mitschülern, in der Pause, in der Freizeit…

Nicht immer finden sie dann einen Ansprechpartner, mit dem sie das Problem besprechen können. Sei es, dass die Zeit zu einem ruhigen Gespräch fehlt, oder dass das Kind sich nicht traut, Eltern oder Lehrpersonen darauf anzusprechen.

Miteinander reden kann manchmal Schwierigkeiten beseitigen, bevor ein Problem daraus wird.

Deshalb bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund Hachenburg e.V. auch in diesem Schuljahr 2014/2015 wieder alle 2 Wochen (je nach Bedarf auch wöchentlich) donnerstags ein Kinderbüro in unserer Schule an. Das Kinderbüro wird vom Kinderschutzbund und unserem Schulträger (VG Hachenburg) finanziert und von Frau Manuela Schmidt als Ansprechpartnerin betreut.

Kinder, denen etwas unter den Nägeln brennt, haben nach Terminabsprache mit der Klassenlehrerin oder direkt mit Frau Schmidt die Möglichkeit, sich dort auszusprechen und mit Unterstützung einen Weg zu finden, ihr Problem zu lösen.
Frau Schmidt ist Dipl. Sozialpädagogin und unterliegt bei ihrer Tätigkeit der Schweigepflicht.

Wir hoffen, dass diese Einrichtung eine weitere Möglichkeit ist, Kindern in einem vertraulichen und persönlichen Rahmen Hilfestellung bei Sorgen und Nöten anzubieten.

Für Rückfragen Ihrerseits stehen die Klassenlehrerinnen und Frau Schmidt gerne zur Verfügung.

Sie erreichen Frau Schmidt unter der Nummer: 0176-56816193.

Übergangsgestaltung mit den Kindergärten Mörsbach und Hattert

Gemeinsam mit der KITA „Spatzennest“ aus Mörsbach und der KITA „Die Kleckse“ aus Hattert wurde in den regelmäßig stattfindenen Kooperationstreffen ein neues Konzept zum Patenmodell  erarbeitet. „Pate“ bedeutet, dass ein Viertklässler einen neuen Erstklässler in den ersten Schulwochen und Monaten begleitet und ihm so den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtert. Das Konzept wurde bereits im Schuljahr 2014/15 sukzessive eingeführt und wird stetig inhaltich erweitert.

Zielsetzung für die Schulanfänger

• Schulanfänger fühlen sich angenommen (Paten heißen sie individuell willkommen, machen ihnen Mut…)
• Zusätzliche Ansprechpartner, neben der Lehrerin/dem Lehrer, bei
Fragen (z.B. „Wo ist die Toilette?“, Problemen etc.)
• Kinder lernen leichter von Kindern, da der Wissensabstand nicht so
groß ist
• Zusätzliche Hinweise für die Patenkinder durch die Paten über die
Struktur im Schulalltag (Regelhinweise, Spielanregungen in den
Pausen, Vermittlung bei Konflikten…)

Zielsetzung für die Paten

• lernen Mut zu machen
• lernen Verantwortung zu übernehmen
• lernen Aufmerksamkeit für Mitmenschen zu übernehmen
• erfahren Anerkennung (bekommen Dank der Kinder und der Schule)
• lernen auch eigene Wünsche hintenan zu stellen
• erste Einübung von Mediation
• positive Entwicklung auf die Sprachfertigkeit
• Anregung zur Selbstreflexion (sollen sich in die Situation der Erstklässler versetzen, Identifikation…)

Organisation des Patenmodells im Kindergarten- und Schulalltag

Im Vorschuljahr

• ErzieherInnen besuchen vor der Einschulung die Paten in der Schule (Schnuppertag)
• Welche Kinder passen zueinander? Lehrer überlegt, evtl. gemeinsam mit ErzieherIn, welche Kombinationen positiv sind. Günstig, wenn es Nachbarkinder sind, die auch in der Freizeit zusammen kommen können.
• Patenausweis (mit Namen und Foto, ggfl. noch Steckbrief in gemalter Form des Patenkindes) wird für die neuen Erstklässler erstellt

Für den Einschulungstag

• Patenaufgaben beim Einschulungstag: Regeln der Schule vorstellen, Überreichen der Einschulungstüten…
• Überreichen des Patenausweises

Im 1. Schuljahr

• Vorlesezeiten (Geschichten aus Büchern, selbst geschriebene Geschichten, Ergebnisse von Projekten usw.) zwischen den Klassen einrichten
• Aktionen/ Projekte, zu denen sich Patenklassen einladen können
• Patentage / Patensport