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Auch in diesem Jahr drehte sich bei den Drittklässlern der Grundschule Kroppacher Schweiz einen Morgen lang alles um die tolle Knolle: Die 15 Jungs und Mädchen haben bei der Kartoffelernte in Kundert geholfen. Währenddessen lernten sie von Hobbylandwirt Rüdiger Müller einiges über die Feinde der Kartoffel: über Mäuse, Wildschweine und Kartoffelkäfer. Außerdem erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass die Belana-Kartoffel von der Krautfäule befallen war, sodass die Ernte in diesem Jahr wesentlich schlechter ausfiel als 2015.

Auch der Kartoffelkäfer setzte der Pflanze zu. Einige freiwillige Kunderter lasen die Schädlinge während des Sommers von Hand ab. Der naturnahe Anbau ist Rüdiger Müller eben wichtig: „Wir spritzen kein Gift auf die Kartoffelpflanzen. Deshalb leben wir mit dem, was die Natur an Ernte hervorbringt. Mal ist es mehr, mal weniger.“

Natürlich gab es auch wieder ein Kartoffelfeuer und eine Traktorrundfahrt unter strahlend blauem Himmel. Schulkind Hannah war begeistert: „Wir haben ein schönes Feuer gemacht und Kartoffeln geröstet.“ Clemens sagt: „Unsere Lehrerin Frau Bongard ist Traktor gefahren und wir durften auf einem Anhänger mitfahren.“ Loredana freut sich: „Emilys Hund Face ist mit auf dem Traktor gefahren.“ Und Leonie erinnert sich gern an das gemeinsame Essen: „Wir haben Würstchen im Brötchen und Folienkartoffeln gegessen.“

Alle „Erntehelfer“ durften sich einen Eimer Kartoffeln mit nach Hause nehmen. Die Grundschule Kroppacher Schweiz ist Familie Müller dankbar für einen gelungenen Schulausflug und kommt nächstes Jahr gerne wieder.